
Etwa jeder sechste Mensch in Deutschland, der mit HIV und Aids lebt, hat einen Migrationshintergrund. Häufig stammen sie aus solchen Gebieten der Welt, die besonders von Aids betroffen sind, also z.B. Regionen in Afrika oder Osteuropa.
Die AIDS-Hilfe Kassel hat ihre Angebote für diese Zielgruppe bewusst weiterentwickelt. Viele unserer KlientInnen sind MigrantInnen. Seit einigen Jahren bauen wir zudem die Primärprävention in diesem Bereich aus.
Mit dem Pilotprojekt Gesundheitsdolmetscher (Foto:
Stürmer) haben in 2004/2005 wir einen bundesweit beachteten Ansatz zum Einsatz von MigrantInnen als Multiplikatoren der Präventionsarbeit entwickelt. Diese Erfahrung nutzen wir, um Präventionsveranstaltungen für Gruppen von MigrantInnen gemeinsam mit ihnen zu entwickeln, und so die Sprachlosigkeit zwischen den Kulturen zu überwinden.
Daneben haben wir verstärkt mit jungen Aussiedlern zusammen gearbeitet und mit Ihnen das Internetportal
faktorlybow.ru entwickelt, in dem Präventionsinhalte in russischer Sprache aufgearbeitet sind.
Nähere Informationen erhalten Sie bei unserer
Geschäftsstelle.
Hier finden Sie den Projektbericht Gesundheitsdolmetscherinnen zum
Download.